Lesung im Backes Haus in Braunshausen
Frank P. Meyer macht sich so seine Gedanken. Mit gewohnt feinem Gespür für das Absurde und die Kuriositäten des Lebens schreibt er die Kolumnen oftmals mit lokalen Bezügen zum Nordsaarland und Trier.
Frank P. Meyer macht sich so seine Gedanken. Mit gewohnt feinem Gespür für das Absurde und die Kuriositäten des Lebens schreibt er über Lyoner-Testessen und ausgewilderte Schreibtischhengste, über den guten alten Frühschoppen, den Fachkräftemangel im Beichtstuhl, über die Tücken des Plusquamperfekts, über die Ästhetik des papiernen Führerscheins und die richtige Vorbereitung auf den Weltuntergang.
Die Kolumnen vom 'Meyer Frank' weisen oftmals lokale Bezüge zum Nordsaarland und Trier auf, nehmen aber auch die Essgewohnheiten an der Nordsee oder in Sachsen ebenso aufs Korn, wie den Versuch, ein Einreisevisum für Großbritannien zu bekommen. Und immer nimmt er dabei, ganz bewusst, die Perspektive eines typischen Vertreters der Boomer-Generation ein.
Der bekennende Nordsaarländer aus Primstal studierte Anglistik, Germanistik und Niederländische Philologie in Trier und Oxford, danach war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni Hildesheim (Promotion im Fach Anglistik). Heute ist er Leiter der Studienberatung an der Uni Trier.
2012 wurde Meyer zum Trierer Stadtschreiber gewählt, 2014 erhielt er den Saar-Hunsrück-Literaturpreis und 2023 für seinen Roman „Vom Ende der Bundeskegelbahn“ den renommierten „Grimmelshausen-Literaturpreis“.