Ausoniusweg 01. Etappe: Bingen - Rheinböllen
Mittel
Was Ausonius damals als "wilde Waldeinsamkeit" im Hunsrück beschrieb, kommt dem heutigen erholungssuchenden, naturverbundenen Wanderer sehr entgegen. Auf uralten, einsamen Pfaden und Handelswegen folgen wir auf dem Ausoniusweg den Spuren des Ausonius und der römischen Legionäre durch grüne Wiesen und schattige Wälder. Wir lassen die Seele baumeln und entspannen einfach - ideal für gestresste Großstadtmenschen und Hamster im Laufrad.
Details der Tour
Empfohlene Jahreszeit
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Besonderheiten der Tour
Aussichtsreich / Kulturelle Highlights
Wegmarkierung
Im Burghof der Burg Klopp neben den dort aufgestellten römischen Meilensteinen ist der Startpunkt der Ausoniuswanderung. Mit Überquerung der Nahe über die Drususbrücke, benannt nach dem römischen Feldherren Drusus, die erste mittelalterliche Steinbrücke Deutschlands, verlassen wir die antike Stadt Bingium. Vorbei am kleinen Weindorf Weiler und der Grube Amalienberg, Zeugnis des ehemaligen Bergbaus der Region, geht es vorbei an der Lauschhütte mitten durch die reizvolle Landschaft des Binger Waldes. Der höchste Punkt am Ohligsberg bietet eine beeindruckende Aussicht bis hinunter ins romantische Mittelrheintal. Über Dichtelbach wandern wir durch Wiesen bis nach Rheinböllen.
Autorentipp
Kurz hinter dem Bergwerk Amalienhöhe kann man einen Abstecher zur Ausgrabungsstätte eines römischen Gutshof machen. Hier kreuzt man den Nahehöhenweg. Dazu sollte man 30 min einplanen ( ca. 2,5 km).
Wegbeschreibung
Von der Burg Klopp hoch über der Binger Altstadt steigen wir hinab ins Nahetal, queren die Drususbrücke und folgen dem Mühlbach durch Weinberge stetig bergan bis wir das Dorf Weiler erreichen. Der Winzerort wird gequert, kurze Zeit später passieren wir das Hofgut Kreling, die Grube Amalienhöhe. Vorbei am Jakobskreuz, Haus Frankenheimer, Jagdhaus Marbach und dem Parkplatz Elisabethquelle geht es über den sogenannten "Sandweg" durch ansteigendes Gelände mitten durch den Binger Wald vorbei am Forsthaus Lauschhütte bis zum höchstgelegenen Punkt (609 m), dem Ohligsberg. Ab hier ist der Weg gemächlich, es geht langsam wieder abwärts nach Dichtelbach. Hier verlassen wir den Wald und gelangen über Wiesen nach Rheinböllen.
Ausrüstung
Buchempfehlungen des Autors
Weitere Informationen
Tel. +49 6752 137610 www.hunsruecknahe.de