Traumschleife Bärenpfad
Mittel
Der Bärenpfad führt durch die vielgestaltige Waldlandschaft, kleine idyllische Kerbtäler und Aussichtspunkte des Hochwaldvorlandes und erschließt historisch und landschaftlich bemerkenswerte Orte.
Details der Tour
Empfohlene Jahreszeit
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Besonderheiten der Tour
Aussichtsreich / Kulturelle Highlights
Wegebeschaffenheit
Wegmarkierung
Der Rundweg führt über abwechslungsreiche Pfade durch eine anspruchsvolle Hügellandschaft. Viele kleine Kerbtäler und Aussichtspunkte, verbunden mit schattigen Fichten- und Mischwäldern, aber auch mächtigen Einzelbäumen machen den Weg besonders reizvoll. Der Bär hat seine Spuren in der Namensgebung hinterlassen. So spricht man heute noch vom »Bärental«, der »Bärenhöhle« und dem »Bärenfels«. Auf der gesamten Strecke hat die Geschichte Spuren hinterlassen. Es werden zahlreiche historische Grenzsteine passiert, der »Messerbrunnen«, ein Quellheiligtum aus keltischer Zeit, die »Dicke Eiche«, mit einem Umfang von 4,20 m, Hügelgräber und ein nicht mehr benutzter Sand- sowie ein Steinbruch.
In Nohfelden bilden die Burg und das »Alte Amtshaus« mit dem Saarländischen Museum für Mode und Tracht ein historisches Ensemble und eine wunderbare Kulisse für Veranstaltungen wie den bekannten Mittelaltermarkt. Eine schöne Ergänzung der Burganlage für Kinder und Familien bietet der große Burgspielplatz. In unmittelbarer Nähe liegt auch gut erreichbar der Bostalsee mit seinem vielfältigen Freizeitangebot rund um den Wassersport.
Autorentipp
Besuchen Sie unbedingt auch die historische Burganlage beim Rathaus, deren Turm bestiegen werden kann.
Wegbeschreibung
Vom Parkplatz am Rathausgeht es zunächst ein kurzes Stück am Freisbach entlang und wird an einer kleinen Brücke überquert um zwischen den Häusern hindurch am Ortsrand von Nohfelden auf einem Pfad steil bergan ujnd ein kleines wegestück bergab zu kühlen Fichtenwälder. Der Aufstieg zum Bärenfelsen führt dann wieder steil bergan und auf Stufen vorbei am Felsmassiv der "Bärenhöhle". Oben angekommen haben wir dann den steilsten Anstieg dieser Tour bereits bewältigt. Von einem Rastplatz aus lässt sich eine schöne Aussicht auf den Hochwald genießen. Zur Felskuppe des "Bärenfelsen" sind es dann nur noch wenige Schritte.
Nach kurzem Abstieg führt der Weg nun zunächst über Forstwege und biegt auf schmalem Pfad in ein Tälchen ein. Der Wald wird nun vielgestaltiger und wird von Eichen bestimmt. Wir folgen dem Kerbtal, das sich bald zu einer kleinen, von einem Bach durchflossenen Schlucht öffnet.Danach erreichet man den Waldrand mit Blick in die Naheaue und wandert weiter am Waldrand entlang. Nun führt der Weg wieder in den Wald hinein und durchquert auf einem Pfad einen malerischen Erlenbruch. Der Weg führt uns nun auf romantischen Pfaden durch sehr vielgestaltige Wälder. Holzstege leiten uns über Waldbäche.
Nach gut der Hälfte der Wanderstrecke betritt man erstmals wieder Wiesen und freies Feld. Aber schon bald biegt man erneut in einen Waldpfad ein, auf dem nach kurzer Strecke den Rastplatz am Naturdenkmal "Dicke Eiche" erreichen. Der mächtige Baum hat einen Stammumfang von mehr als 4 Metern und ist wohl um die 600 Jahre alt. Von hier aus lohnt sich auch kein kurzer Abstecher zum nahe gelegenen "Messerbrunnen" (dem Schild folgen), es handelt sich dabei um ein gallo-römisches Quellheiligtum. Anhand von Münzfunden, die über den Zeitraum v. 100 n. Christi bis in die Neuzeit reichen, konnte die besondere kultische Bedeutung dieses Ortes nachgewiesen werden.
Historisch bemerkenswert ist auch der folgende Abschnitt der Tour. Auf dem "Heidesköpfchen" finden sich keltische Hügelgräber. Hier wurden im 19. Jahrhundert Grabbeigaben geborgen, die heute im Heimatmuseum in Birkenfeld zu sehen sind. Die Grabhügel lassen sich auch heute noch gut im Wald erkennen. Durch Wiesen und Felder steigt der Weg stets bergan und erreicht dann einen Feldweg. Bei einem Rastplatz lässt sich eine wunderschöne Aussicht auf das Dorf Wolfersweiler genießen. Hier wendet sich der Weg und steigt weiter an, durchquert dabei zwei aufgelassene Steinbrüche. Nach längerem Anstieg kommt der Rastplatz am zweiten Steinbruch gerade recht um neue Kräfte für das letze Drittel der Tour zu sammeln. Diese führt, zunächst noch ansteigend, weiter auf die Anhöhe des Hommerich hinauf. Bald ist der höchste Punkt erreicht und von nun an läuft man auf Pfaden und Forstwegen bergab, weiter in Richtung Nohfelden. Durch ein Kerbtal geht es dann immer steiler nach unten. Zum Schluss steigt der Weg noch über einen Waldbach um zu einem schönen Aussichtspunkt auf einer Rodungsfläche zu gelangen. Von hier aus ist es dann noch ein kurzer Abstieg hinunter nach Nohfelden und zurück zum Startpunkt derWanderung.
Ausrüstung
Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung.
Sicherheitshinweise
Wegezustand melden
Du warst auf unseren Wanderwegen unterwegs und hast einen Mangel oder Schaden entdeckt? Dann trag ihn gern in unser Mängelmelder-Formular ein. Vielen Dank für die Unterstützung.
Achtung:
Grundsätzlich geschieht das Betreten des Waldes und das Begehen der Wanderwege auf eigene Gefahr!
Jahreszeitlich- bzw. wetterbedingt ist auf einzelnen Wegeabschnitten eine erhöhte Trittsicherheit erforderlich. Tragen Sie daher der Jahreszeit und der Witterung angepasste Kleidung und Wanderschuhe mit entsprechendem Profil. Achtsamkeit durch abbrechende Äste und geschädigte Bäume ist geboten. Bei stärkerem Wind sowie im Winter durch Schnee und Eis steigen die Gefahren durch umstürzende Bäume und herabfallende Kronenteile.
Weitere Informationen
Einkehrmöglichkeiten
Gasthaus Weider
Schloßstraße 3
66625 Nohfelden
Tel.: 49 (0)6852 / 428
Öffnungszeiten: Mo–Fr und So 08.00–21.00 Uhr, Sa nach Vereinbarung, Ruhetag: Mi Mittag
Gasthaus Zum Alten Zoll
Zum Alten Zoll 1
66625 Nohfelden
Tel.: +49 (0)6852 / 80 25 33
Öffnungszeiten: Do–Di 10.00–22.00 Uhr, Ruhetag: Mi
Café Keltekatz
Bahnhofstraße 3
66625 Nohfelden
Tel.: 06852/809955
Öffnungszeiten: Mo-SA 06:00 bis 18:00 Uhr, Sonntags und Feiertags 08:00 bis 18:00 Uhr
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