Druidenpfad
Leicht
Der Rundweg bei Niedaltdorf führt durch Wälder, Wiesen und Streuobstwiesen bis an die französische Grenze. Keltenstätten, historische Grenzsteine und Informationstafeln begleiten die Strecke.
Details der Tour
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Der Rundweg bei Niedaltdorf führt durch Wälder, Wiesen und Streuobstbestände entlang der französischen Grenze. Der überwiegende Teil der Strecke führt über Feldwege und Waldpfade.
Entlang des Weges informieren Tafeln über historische und naturkundliche Besonderheiten. Zu Beginn führt die Strecke an der kuppelartigen Geländeformation „Beim Galgen“ vorbei. Anschließend wird der Kaisergarten erreicht, eine Pflanzung aus drei Reihen mit jeweils drei Rosskastanienbäumen, die 1897 anlässlich des 100. Geburtstags von Kaiser Wilhelm I. angelegt wurde.
Im Waldgebiet Neunkircher Heck befindet sich ein Grabhügelfeld aus der Hallstattzeit. Von den ursprünglich etwa 40 Hügelgräbern sind heute nur noch Spuren erkennbar. Historische Schützengräben aus dem Jahr 1944 haben das Gelände zusätzlich verändert.
An der französischen Grenze erinnern Grenzsteine aus dem Jahr 1830 an die historische Grenzziehung. Der Weg folgt hier dem sogenannten Schmugglerpfad, der früher für den illegalen Warenaustausch zwischen Frankreich und Deutschland genutzt wurde. Im weiteren Verlauf liegt ein rekonstruiertes Keltengehöft mit zwei Gebäuden, Umzäunung sowie einem Kräuter- und Heilpflanzengarten.
Über offene Flächen, vorbei an Rapsfeldern und Streuobstwiesen, führt die Strecke zu einer Mardelle – einer abflusslosen, mit Wasser gefüllten Senke. Ihre Entstehung ist wissenschaftlich noch nicht abschließend geklärt. Den Endpunkt bildet ein Keltischer Baumkalender, der die kulturgeschichtliche Bedeutung verschiedener Baumarten erläutert.