Nationalpark-Traumschleife Dollbergschleife
Mittel
Details der Tour
Empfohlene Jahreszeit
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Besonderheiten der Tour
Aussichtsreich / Geologische Highlights / Kulturelle Highlights
Wegmarkierung
Vom Seeuferweg geht es zum Archäologie- und Keltenpark. Das Keltendorf Otzenhausen am Fuße des Ringwalles ist umzäunt von einer wehrhaften Holzpalisade.
Der anschließende längere Aufstieg führt teilweise durch ein Meer von Gesteins- und Felsbrocken. Bald erkennt man die Ausläufer der Fliehburg. Der Ringwall gehört zu den eindrucksvollsten frühgeschichtlichen Befestigungsanlagen Europas.
Die Hauptmauer war größer als jede andere Befestigungsmauer der Kelten zu jener Zeit. Mit über 10 Meter hohen verstürzten Mauern und einer durchschnittlichen Breite von 40 Meter vermittelt der Wall bis in die heutige Zeit einen imposanten Eindruck.
Über den Kamm des Dollbergs führt der Weg an alten Grenzsteinen vorbei. Auf dem letzten Teilstück passiert man unbemerkt die Grenze zwischen den Bundesländern Saarland und Rheinland-Pfalz.
Der Weg wurde vom Deutschen Wanderinstitut mit 70 Erlebnispunkten bewertet.
Autorentipp
Züscher Hammer: Hier haben Sie die Möglichkeit, heute ein rekonstruiertes Hammerwerk zu erleben, welches von Wasserkraft angetrieben wird. Auch sind Ausstellungsgegenstände zur Eisenverarbeitung zu besichtigen. Die Betreuer der Einrichtung können Ihnen die Anlage erklären und das Hammerwerk in Betrieb setzen. (Auskunft: 06503-809500 oder -2180).
Wegbeschreibung
Kurz darauf erreichen wir das Industriedenkmal "Züscher Hammer". Dieses Eisenhüttenwerk war im 17. Jh. das größte seiner Art im Hunsrück. Vom Wasser des Altbaches angetrieben kann der Hammer heute für Vorführungen wieder zum "Schlagen" gebracht werden. Wir folgen dem Bachlauf weiter und passieren den Vorstau der Talsperre Nonnweiler.
Kurze Zeit später erblicken wir die Talsperre. Der See ist mit einem Quadratkilometer Oberfläche ein bedeutendes Trinkwasserreservoir. Es geht etwa 2 km über den südlichen Seeuferweg, der an dieser Stelle breit ausgebaut ist. Nach einer großangelegten Schleife verläßt unser Weg das Seeufer. Wir wandern vorbei am Naturdenkmal Kloppbruchswiese und umrunden auf einem schmalen Pfad den gleichnamigen Kloppbruchweiher. Dann gelangen wir zum Waldparkplatz Hunnenring Otzenhausen, der ebenfalls als Startpunkt der Tour gewählt werden kann. Wir queren die L 147.
Hier auf der anderen Straßenseite befindet sich ein 2,5 ha großer Keltenpark mit Keltendorf und das Nationalpark-Tor Otzenhausen. Wir wandern weiter über einen zunächst nur leicht ansteigenden Waldweg und erreichen den Mannfelsen, eine hohe Wand aus Taunusquarziten. Hier beginnt eine steile Kletterpartie über die Felsen hinauf zum keltischen Ringwall. Unterwegs bietet eine Sinnesbank einen herrlichen Ausblick auf den Stausee. Auf der anstrengenden Steigungsstrecke werden rund 200 Höhenmeter überwunden.
Der Pfad führt mitten durch die Höhenbefestigung, die im 1. Jh. v. Chr. als eine der bedeutendsten keltischen Befestigungsanlagen oder Oppida in Europa errichtet wurde. Der aus 240000 Kubikmeter Steinen aufgeschichtete Ringwall ist bis heute in einer Höhe von etwa 10 Metern erhalten und kann begangen werden. Zahlreiche Infotafeln entführen uns in die Zeit vor 2500 Jahren. Über den mächtigen Nordwall verlassen wir die Anlage und erreichen über einen weiter sachte ansteigenden Waldweg den Kamm der Dollberge. Nach einer langen Geraden biegen wir scharf nach links ab und kommen nach 800 Metern wieder zur Köhlerhütte, unserem Ausgangspunkt.
Ausrüstung
Sicherheitshinweise
Buchempfehlungen des Autors
Weitere Informationen
Tel. +49 6503 809500, www.hermeskeil.de
Tourist-Information Nonnweiler, Trierer Straße 5, 66620 Nonnweiler
Tel.: +49 6873 66019, www.nonnweiler.de
Hunsrück-Nahe Tourismus GmbH, Bahnhofstr. 37, 55606 Kirn,
Tel. +49 6752 137610 www.hunsruecknahe.de