Traumschleife Königsfeldschleife
Mittel
Details der Tour
Empfohlene Jahreszeit
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Besonderheiten der Tour
Aussichtsreich
Wegmarkierung
Auf dem Heidelberg steht von Bäumen umgeben die Sankt-Anna-Kapelle, das erste Ziel der Wanderung rund um Rascheid. Vom Heidelberg bieten sich traumhafte Fernblicke in den Hunsrück. Erbeskopf und Idarwald sind gut auszumachen, außerdem etliche Dörfer in den Talmulden und auf den Hunsrückhöhen. Hier lässt sich auch der herrliche Weitblick vom Aussichtsturm „Nationalparkblick“ genießen. Im Tal trifft man auf die Trasse der ehemaligen Hunsrückeisenbahn. Rechter Hand führt der Schienenkörper unter dem Viadukt hindurch. Bald windet sich ein schmaler, naturbelassener Waldpfad nach oben wo man weitere Ausblicke in den Hunsrück genießen kann.
Die Abgeschiedenheit des Brüchelsbachtal in der engen Hunsrückschlucht vermittelt Ruhe und Stille. Hinter Geisfeld folgt ein langer Abstieg ins Rasbachtal, wo sich der glasklare Bach mit unzähligen Windungen durchs Tal schlängelt.
Kurz vor Rascheid bietet sich Gelegenheit nochmals von einer Sinnenbank den Blick über die bewaldeten Hunsrückhöhen und -kuppen schweifen zu lassen.
Der Weg wurde vom Deutschen Wanderinstitut mit 86 Erlebnispunkten bewertet.
Autorentipp
Die Gedenkstätte des Landes Rheinland-Pfalz erinnert an Verbrechen, die zwischen 1939 und 1945 in dem SS-Sonderlager/KZ Hinzert begangen wurden. Eine Dauerausstellung dokumentiert diese Zeit. Entsprechend der europäischen Bedeutung des ehemaligen Konzentrationslagers können sich Besucherinnen und Besucher im Dokumentations- und Begegnungshaus über ein Audioguidesystem auch in englischer und französischer Sprache über die Geschichte des Lagers und über die besondere Funktion im nationalsozialistischen KZ-System sowie über Opfer und Täter informieren.
Wegbeschreibung
Nun wandern wir talwärts durch Wiesen und Weiden und überqueren die Kreisstraße (K95). Im folgenden Verlauf führt uns die Strecke durch eine Hecken- und Wiesenlandschaft mit dem ersten Blick auf die benachbarte Ortsgemeinde Beuren. Wir erreichen die Gleise der ehemaligen Hunsrückbahn. Hier informiert uns eine Tafel über die Geschichte der Hunsrückbahn. Wir folgen eine Weile der Bahntrasse, bis wir auf weichem Waldboden in den tiefen Hochwald eintauchen.
Jetzt folgt ein etwas anspruchsvoller Aufstieg von ca. 600 m, der aber in der Hälfte mit einer Bankgruppe und einer herrlichen Aussicht über die Landschaft belohnt. Über einen Höhenzug geht es im Wechsel zwischen Offenland und Waldabschnitten weiter in Richtung Sportplatz der Gemeinde Rascheid. Im weiteren Verlauf gehen wir am Waldrand entlang bis zur Grillhütte Rascheid. Hier haben wir erneut einen schönen Rundblick über den östlichen Hochwald. Weiter geht es auf Wiesenwegen und abwechslungsreichen Wäldern bergab, bevor wir im Talgrund dem Rauschen des Rasbaches folgen. Nach einem kurzen, knackigen Anstieg erreichen wir die Ortslage von Geisfeld. Vor der Markusstraße biegen wir scharf links ab, erreichen eine Sitzgruppe mit einem schönen Ausblick Richtung Norden und wandern dann auf schmalen Pfaden bergab, bis wir erneut den Rasbach erreichen.
Wir verlassen den Bachlauf und wandern durch ein Waldgebiet in Richtung Rascheid. Hier gelangen wir an eine Bankgruppe mit einem wunderschönen Blick auf das Eisenbahnviadukt der Hunsrückquerbahn. Weiter bergan führt der Weg zum Faulenberg. Hier wird man für den mühsamen Aufstieg mit einem 360° Rundblick belohnt. Nun sind es nur noch ein paar Meter bis zu unserem Ausgangsort, dem Festplatz in Rascheid.
Ausrüstung
Sicherheitshinweise
Buchempfehlungen des Autors
Weitere Informationen
Tel. +49 6503 809500, www.hermeskeil.de
Hunsrück-Nahe Tourismus GmbH, Bahnhofstr. 37, 55606 Kirn
Tel. +49 6752 137610, www.hunsruecknahe.de