Traumschleife Morscheider Grenzpfad
Schwer
Details der Tour
Empfohlene Jahreszeit
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Besonderheiten der Tour
Aussichtsreich / Geologische Highlights / Kulturelle Highlights
Wegmarkierung
Einige Aussichtspunkte gewähren gute Sicht auf die zwischen 1954 und 1958 gebaute Riveristalsperre. Der Damm hat eine Breite von 178 Metern und ragt 50 Meter in die Höhe.
Von einer Sinnesbank der Blick ins Ruwertal. Nach einer Passage durch den Morscheider Gemeindewald gelangt man zu einer alten, knorrigen Eiche. Dort hat man von einer weiteren Sinnenbank zwischen Wiesenhain und Wald einen guten Blick ins Ruwertal, ins Moseltal und in die Eifel. Bald führt der Weg an einem extrem steil abfallenden Rebenhang entlang. Unten im Ruwertal liegt der kleine Ort Sommerau, überragt von der Burgruine. Burg Sommerau auch als Schloss Sommerau bekannt, wurde im 13. Jahrhundert vom Trierer Rittergeschlecht „von der Brücke“ erbaut. Nach geraumer Zeit wird das „Kirchenloch“ passiert. Die ehemalige Schiefergrube ist ein Relikt des traditionellen Schieferabbaus in Morscheid. Während eines späteren Anstiegs ein letzter Blick ins Ruwertal und zum nahegelegenen Schloss Marienlay. Das Schloß aus Bruchsteinmauerwerk aus Schiefer gehört zum Weingut Reichsgraf von Kesselstadt.
Der Weg wurde vom Deutschen Wanderinstitut mit 73 Erlebnispunkten bewertet.
Autorentipp
Schloss Marienlay: In den Jahren 1922-27 erbaut, prägt das Schloss Marienlay auf halbem Weg von Waldrach nach Morscheid seitdem das Ortsbild. Als Baumaterial wurde Schiefer aus dem damals noch vorhandenen heimischen Bergbau verwendet. Seit dem Bau des Schlosses befinden sich hier große Weingüter, die seit 1999 in der Hand des Traditionsunternehmens "Reichsgraf von Kesselstatt" sind.
Das Schloss kann auf Voranmeldung besucht werden. Informationen hierzu finden Sie auf www.kesselstatt.com.
Riveris-Talsperre: Errichtet in den frühen 50er Jahren des 20. Jahrhunderts versorgt diese Talsperre mit ihren 5 Mio. m³ bis heute große Teile des ehemaligen Regierungsbezirkes Trier. Gestaut werden der Riverisbach sowie der Thielenbach, die zusammen mit Niederschlägen für eine jährliche Zuflussmenge von knapp 11 Mio. m³ Trinkwasser sorgen. Die hohe Qualität des Wassers zeichnet sich insbesondere durch einen geringen Kalkwert aus. Techn. Daten der Talsperre: Damm aus 350.000 m³ Hang u. Talschotter, 50 Meter Dammhöhe (178 m Breite) und 5 Mio. m³ Trinkwasser als Inhalt.
Wegbeschreibung
Ein Aussichtspunkt bietet gute Sicht auf die Talsperre und in den Hochwald. Über den Talsperrenrundweg geht es weiter, bis wir nach etwa 500 m auf einen Waldweg abbiegen, der uns bergan führt. Kurz vor Erreichen der Hochfläche biegen wir nach rechts ab und gelangen durch leichtes Gehölz zu einer Schutzhütte im Morscheider Hochwald. Nach Querung der Straße von Morscheid nach Bonerath biegen wir nach Eintritt in ein Wäldchen scharf nach links ab. Nach einer weiteren Pfadpassage erreichen wir einen aussichtsreichen Rastplatz. Weiter führt der Weg über Wiesen in den Morscheider Gemeindewald. Nach Durchquerung des Waldstückes erreichen wir einen weiteren Rastplatz mit Aussicht ins Ruwertal und in die Eifel.
Hier wandern wir weiter und biegen am Waldrand Richtung Tal ab. Über einen Waldweg und einen befestigten Wirtschaftsweg kommen wir zu einem Naturpfad, der uns entlang einer alten Grenzlinie über einen Damm durch Laubwald führt, bis wir oberhalb von Sommerau inmitten der Weinberge stehen. Hier haben wir einen Blick auf den Ort und die mittelalterliche Burgruine. Nach Verlassen der Weinberge queren wir eine Teerstraße, gehen durch ein Waldstück bis wir an einer Scheune freies Feld erreichen. Der Feldweg und ein kleiner Pfad führen uns zu einem großen Loch, dem "Kirchenloch".
Es handelt sich hierbei um eine frühere Schiefergrube. Serpentinen bringen uns weiter talwärts zu einem kleinen Bach. Nach Querung des Baches an einer früheren Erzgrube (Erzkaul) kommen wir zum Ruwer-Hochwald Radweg. Diesem folgen wir bis zur Ruwerbrücke, dann wenden wir uns nach rechts durch ein kleines Waldstück entlang der Ruwer. Unterhalb von Schloss Marienlay queren wir die K 65 und folgen einem Felsenpfad vorbei an Schieferbrüchen bis wir den Saar-Hunsrück Steig wieder erreichen. Bergan, durch eine alte Weinberganlage mit schönen Aussichtspunkten, wandern wir an der Ortslage von Morscheid vorbei.
Nach erneuter Querung der K 65 geht es durch ein Waldgebiet, wir passieren einen weiteren Steinbruch, steigen eine steile Treppenanlage empor und wandern über einen Waldweg oberhalb von Riveris zur Zuwegung, die uns wieder zum Ausgangspunkt bringt.
Ausrüstung
Sicherheitshinweise
Buchempfehlungen des Autors
Weitere Informationen
Tel. 0651 1701818, www.ruwer-hochwald.de
Hunsrück-Nahe Tourismus GmbH, Bahnhofstr. 37, 55606 Kirn, Tel. +49 6752 137610 www.hunsruecknahe.de